Was dir niemand über Selbstständigkeit als hochsensible Scanner-Persönlichkeit sagt

Was dir niemand über Selbstständigkeit als hochsensible Scanner-Persönlichkeit sagt

Nach außen sieht Selbstständigkeit oft leicht aus.
Erfolgreiche Launches.
Fünfstellige Monate.
Klare Positionierung.
Sichtbarkeit.

Doch was man selten sieht, sind die Zweifel, die Fehlstarts, die schlaflosen Nächte und die Momente, in denen man sich fragt: War das wirklich die richtige Entscheidung?

Heute nehme ich dich mit in meine eigene Geschichte.

Der Anfang: Sicherheit und dann der Fall

Ich war 2017 noch Führungskraft und verantwortete die strategische Leitung von zwei Business-Units. Ich hatte 130 Mitarbeitende unter mir, eine sechsstellige Vergütung und einen guten Firmenwagen.

Status halt. Von außen betrachtet würde man sagen: Traumjob.

Und dann kam die Kündigung.

Plötzlich war diese vermeintliche Sicherheit weg. Gleichzeitig durfte ich wochenlang nicht darüber sprechen, aus „unternehmerischen Gründen“. Emotional war das brutal, ehrlich gesagt.

Kurz darauf stand ich kurz vor einem Burnout.
Das war mein Start in die Selbstständigkeit. Auf jedan Fall, nicht aus Euphorie, sondern aus einem Bruch.

Der Mythos vom perfekten Start

Viele glauben, ein Business beginne mit Klarheit.

Meine Wahrheit? Ich hatte zwei Fehlpositionierungen im ersten Jahr.
Beide Konzepte fühlten sich nicht stimmig an. Und beide sind gescheitert.
Gleichzeitig kam der erste Lockdown, Aufträge brachen weg und Einnahmen wurden unsicher.

Ich hatte echte Existenzängste.
Und genau hier beginnt die Realität der Selbstständigkeit.

Warum gerade hochsensible Scanner zweifeln

Als hochsensible Scanner-Persönlichkeit siehst du nicht nur die Chancen.
Du siehst:

  • die finanzielle Unsicherheit
  • die Verantwortung
  • die Sichtbarkeit
  • die Gefahr, dich selbst auszubeuten
  • das Risiko, dich zu verzetteln


Dein Nervensystem fragt: Halte ich das aus? Bleibe ich gesund? Kann ich davon leben?

Und ich denke, diese Fragen sind keine Schwäche. Sie sind einfach ein Ausdruck von Bewusstsein.
Aber da kommt schon das Problem. Wenn Bewusstsein auf Perfektionismus trifft, entsteht Stillstand.

Der Wendepunkt: Hochsensibilität & Scanner-Persönlichkeit

Erst Anfang 2020, durch eine Kundin, erkannte ich: Ich bin hochsensibel und ich bin eine Scanner-Persönlichkeit.

Plötzlich ergab vieles Sinn.
Meine Vielseitigkeit war kein Chaos, meine Tiefe war kein Problem und auch meine Zweifel waren kein Zeichen von Unfähigkeit.
Und genau daraus entstand meine heutige Positionierung.

Im Juli 2020 startete ich als Karriere- und Business-Coach für hochsensible Scanner-Persönlichkeiten.
Wieder ohne Garantie und auch ohne einen perfekten Plan, aber dieses Mal hatte ich Klarheit. Zwei Monate später war ich erstmals fünfstellig. Im zweiten Jahr sechsstellig.

Was ich über Selbstständigkeit wirklich gelernt habe

1. Mindset entscheidet über Erfolg oder Misserfolg
90–95 % deines Erfolgs entstehen im Kopf.
Wenn du nicht hinter deinem Angebot stehst, wird es niemand anderes tun.
Wenn du glaubst, du bist nicht gut genug, wirst du dich klein machen, egal wie viele Zertifikate du hast.

Und ja: Preise hängen unmittelbar mit deinem Selbstwert zusammen.

2. Struktur ist keine Einschränkung, sondern Freiheit
Viele Scanner glauben, Struktur würde sie einengen, doch das Gegenteil ist wahr.
Ein funktionierendes Business braucht:

  • eine klare Strategie
  • ein sauberes Angebot
  • feste Prozesse
  • Systeme, die tragen

Du kannst nicht jedes Mal das Rad neu erfinden. Struktur gibt dir Stabilität, damit deine Kreativität wirken kann.

3. Fehlstarts sind kein Scheitern

Ich bin zweimal falsch gestartet.
Heute weiß ich: Das war kein Versagen. Es war Kalibrierung. Selbstständigkeit ist kein Charaktertest. Sie ist ein Entwicklungsprozess.

Und das Wichtigste: Entscheidungen sind niemals endgültig.

Wenn du gerade zweifelst …

Vielleicht erkennst du dich in meiner Geschichte wieder. Vielleicht spürst du diese innere Stärke, trotz Unsicherheit.
Dann stell dir eine Frage:
Was wäre schlimmer: Nie loszugehen? Oder es zu versuchen und unterwegs zu lernen?
Ich habe mir damals gesagt: „Lieber korrigiere ich unterwegs, als mir später vorzuwerfen, es nie versucht zu haben.“
Und genau das hat alles verändert.

Selbstständigkeit für hochsensible Scanner, aber richtig

Selbstständigkeit muss nicht laut sein. Nicht radikal und auch nicht überfordernd.
Sie darf: nebenberuflich starten, langsam wachsen, mehrere Einkommensquellen kombinieren, klare Pausen enthalten und auf dein Nervensystem abgestimmt sein.

Dein nächster Schritt

Wenn du spürst, dass du diesen Weg nicht alleine gehen möchtest, dann lade ich dich herzlich zu einem kostenlosen Erstgespräch ein.
In 30–60 Minuten schauen wir:

  • Wo stehst du gerade?
  • Was blockiert dich wirklich?
  • Wie könnte dein individuelles, wirtschaftlich tragfähiges Business aussehen?

👉 Termin kannst du hier buchen.

Hör dir die komplette Podcast-Episode an 

In Folge #218 spreche ich noch tiefer über:

  • meine emotionalen Tiefpunkte
  • Existenzängste im ersten Jahr
  • Fehlpositionierungen
  • warum Mindset entscheidend ist
  • und wie du Sicherheit & Freiheit verbinden kannst

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